20.10. - 20.11.2026

Robotic Weeks 2026

Dauerausstellung

20.10.2026 - 20.11.2026

ZKM Streichelzoo

Künstliches Leben erforschen

Was erwartet euch?

Gemeinsam mit dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe bringen wir den „Elektronischen Streichelzoo“ zu euch. Hier trefft ihr auf eine lebhafte Bande aus Robotermeerschweinchen! Spielend und aus nächster Nähe findet ihr heraus, wo die Grenze zwischen echtem Leben und intelligenter Technik verläuft, die tierisches Verhalten nachahmt. Wir schaffen einen Raum zum Anfassen, Staunen und Ausprobieren – ganz ohne Hürden oder nötiges Vorwissen.

Wie funktioniert’s?

  • Technik begreifen: Ihr erlebt hautnah, wie Roboter auf ihre Umwelt reagieren und wie durch smarte Sensorik der Eindruck von Leben entsteht.
  • Echt oder inszeniert? Schaut genau hin: Was unterscheidet echte Gefühle von maschinell nachgeahmten Reaktionen?
  • Offen für alle: Egal wie alt ihr seid – bei uns könnt ihr KI direkt erleben und mitreden.
  • Kunst trifft Forschung: Entdeckt, wie Künstlerinnen und Wissenschaftler zusammenarbeiten, um unser zukünftiges Miteinander von Mensch und Roboter zu erforschen.

Wer steckt dahinter?

Initiierung und Entwicklung liegen beim ZKM unter der Leitung von Tina Lorenz. Das dazugehörige Hertzlab nutzt Kunst und Wissenschaft als Labor, um zu erforschen, wie Roboter und digitale Medien unseren Alltag verändern.

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Unsere Roboter

20.10.2026 - 22.10.2026

FANUC

Roboter steuern per Sprache

Was erwartet euch?

Sprecht direkt mit einem Roboter und schaut zu, wie er eure Wünsche aufs Wort ausführt! Gemeinsam mit FANUC zeigen wir euch, wie moderne Sprach-KI die Bedienung von Robotern kinderleicht macht. Ob gesprochene Worte oder kurze Nachrichten: Ihr braucht keinerlei Programmierkenntnisse – der Roboter versteht Alltagssprache in verschiedenen Sprachen und legt sofort los.

Wie funktioniert’s?

  • Sprachbefehle verstehen: Der Roboter nimmt eure Anweisungen per Stimme oder Text in verschiedenen Sprachen entgegen und übersetzt sie eigenständig in präzise Bewegungen.
  • Umgebung wahrnehmen: Mit schlauer Sensorik behält der Roboter sein Umfeld im Blick und passt seine Aktionen flexibel an Veränderungen im Raum an.
  • Komplexe Aufgaben meistern: Mehrstufige Abläufe löst der Roboter ganz von allein – er würfelt selbst und legt den Würfel je nach Augenzahl an der richtigen Stelle ab, ohne dass dafür jede Bewegung aufwendig im Voraus programmiert werden muss.
  • Farben sortieren und stapeln: Er unterscheidet Farben mühelos und stapelt Bausteine genauso aufeinander, wie ihr es ihm auftragt.

Wer steckt dahinter?

FANUC ist einer der weltweit führenden Anbieter für Industrieautomation, Robotik und CNC-Steuerungstechnik. Mit innovativen Ansätzen an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz und Robotik gestaltet FANUC die industrielle Fertigung flexibler, zugänglicher und intelligenter.

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26.10.2026 - 27.10.2026

Mental Mint

Einfühlsame KI-Begleitung testen

Was erwartet euch?

Lernt Mental Mint kennen – einen KI-gestützten Begleitroboter, der Kindern und Jugendlichen in schwierigen Situationen beisteht. Die Idee entstand aus einer eigenen Erfahrung mit Mobbing: Wenn jemand fehlt, der zuhört und versteht, reicht ein stummbleibendes Tagebuch oft nicht aus. Mental Mint schließt diese Lücke. Er hört zu, antwortet ohne Wertung und zeigt euch hautnah, wie Künstliche Intelligenz als verständnisvolle Stütze im Alltag wirken kann.

Wie funktioniert’s?

  • Empathischer Dialog: Mental Mint versteht gesprochene Worte, erkennt emotionale Töne und antwortet feinfühlig. Im Gespräch stellt er sich immer besser auf eure individuellen Gefühle ein.
  • Psychologisch fundiert: Das System wurde gemeinsam mit Psycholog:innen entwickelt und mit realen Alltagserfahrungen trainiert, um gezielt bei Mobbing, Ausgrenzung und Stress zu helfen.
  • Integrierter Schutz: Ein spezielles Sicherheitssystem erkennt Notsituationen frühzeitig und leitet bei Bedarf passende Hilfe ein.
  • Technik mit Herz: Mit ausdrucksstarken Bildschirm-Augen und Spracherkennung zeigt der Roboter, wie Sensoren und Programmierung zusammenwirken, um emotionale Nähe zu schaffen.

Wer steckt dahinter?

Hinter Mental Mint steht ein persönliches Initiativprojekt mit einer klaren Vision: Technologie soll kein kaltes Werkzeug sein, sondern eine echte Hilfe für junge Menschen, die im Stillen leiden. Das Ziel ist eine Zukunft, in der Schulen Begleiter wie Mental Mint genauso selbstverständlich verleihen wie Bücher oder Laptops.

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27.10.2026 - 28.10.2026

pib von isento

Roboter selber bauen & programmieren

Was erwartet euch?

Lernt pib kennen – einen menschenähnlichen Roboter direkt aus dem 3D-Drucker! Das Besondere an pib: Seine Baupläne und Programme sind für alle frei zugänglich. Bei uns erlebt ihr Robotik von Grund auf selbst – vom ersten 3D-gedruckten Bauteil über das Zusammenschrauben der Gelenke bis hin zum Programmieren eigener Bewegungen.

Wie funktioniert’s?

  • Praxisnah lernen: pib macht Technik begreifbar und eignet sich ideal, um in Schulen, Hochschulen und Kreativwerkstätten den Umgang mit Programmierung und Robotik zu erlernen.
  • Gemeinsam gestalten: Da die Anleitungen für alle offenstehen, entwickelt eine weltweite Gemeinschaft den Roboter ständig weiter – eigene Ideen und Experimente sind ausdrücklich erwünscht!
  • Sehen und Bewegen mit KI: Über eine spezielle Software-Plattform lernt pib, Gegenstände mit den eigenen Augen zu erkennen und darauf mit passenden Handbewegungen zu reagieren.

Wer steckt dahinter?

Hinter pib steht das Team der isento GmbH aus Nürnberg. Die Entwicklerinnen und Entwickler nutzen ihr Know-how in Software und Robotik, um allen Menschen einen einfachen Zugang zu Zukunftstechnologien zu ermöglichen und Freude am Mitgestalten zu wecken.

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03.11.2026 - 05.11.2026

Alessandro Mac-Nelly

Kunst erschaffen Seite an Seite

Was erwartet euch?

Im Forschungsprojekt von Alessandro Mac-Nelly erlebt ihr, wie Menschen und Künstliche Intelligenz Seite an Seite kreativ werden. Ein Roboterarm lädt euch dazu ein, abwechselnd auf demselben Blatt Papier zu zeichnen. So erschafft ihr Zug um Zug ein gemeinsames Kunstwerk – ganz im spielerischen Dialog zwischen Mensch und Maschine.

Wie funktioniert’s?

  • Gemeinsam Strich für Strich: Der Roboterarm führt einen Stift auf Papier, während eine Kamera das Bild beobachtet. Die KI verarbeitet eure Zeichnungen und reagiert direkt auf eure Ideen.
  • Ohne Radiergummi: Auf dem Papier gibt es keinen „Rückgängig-Knopf“. Jeder Strich – ob gewollt oder versehentlich – wird zum festen Teil eures gemeinsamen Bildes.
  • Spuren des Miteinanders: Ihr probiert aus, wie der Roboter auf eure Bewegungen eingeht und wie seine Linien eure nächsten Schritte inspirieren.
  • Erinnerung zum Mitnehmen: Euer fertiges Kunstwerk dürft ihr als gedrucktes Andenken direkt mit nach Hause nehmen.

Wer steckt dahinter?

Das Projekt steht unter der Leitung von Alessandro Mac-Nelly. Er verbindet Design, Kunst und Technik, um zu erforschen, wie Roboter und KI in Zukunft als kreative Partner unterstützen können.

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10.11.2026 - 12.11.2026

LUMI von exxeta

In Echtzeit sprechen & interagieren

Was erwartet euch?

Gemeinsam mit exxeta bringen wir den humanoid aufgebauten Roboter LUMI zu euch. LUMI ist als interaktiver Gesprächspartner entwickelt worden und unterhält sich mit euch in Echtzeit – auch auf Deutsch. Seine Antworten begleitet er mit passenden Armgesten, Mimik auf seinem Display und passenden Tönen. Ob beim Begrüßen, bei einer kleinen Tanzeinlage oder im spontanen Plausch – LUMI zeigt euch spielerisch, wie sich KI und Robotik heute schon anfühlen.

Wie funktioniert’s?

  • Flüssige Gespräche: Dank intelligenter Sprachverarbeitung versteht euch LUMI im laufenden Dialog und antwortet direkt auf Deutsch.
  • Lebendige Ausstrahlung: LUMI verknüpft Sprache nahtlos mit Bewegungen, Gesichtsausdrücken und Sounds.
  • Blick für die Umgebung: Winkt ihr LUMI im Ruhemodus zu, erkennt er das und winkt freundlich zurück.
  • Sicherer Abstand: Integrierte Laser-Sensoren scannen den Raum, damit der Roboter im Umgang mit euch stets auf sichere Distanz achtet.

Wer steckt dahinter?

Das Technologieunternehmen exxeta nutzt Robotik wie LUMI, um komplexe Zukunftstechnologien greifbar zu machen und Menschen jeden Alters für die digitale Welt zu begeistern.

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19.11.2026

Fraunhofer IAO

Roboter-Verhalten in VR erproben

Was erwartet euch?

Setzt die VR-Brille auf und taucht direkt in eine virtuelle Umgebung ein! Gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO probiert ihr hautnah aus, wie ein automatischer Reinigungsroboter im Alltag mit Menschen umgeht. Und wer gerade keine Brille trägt, schaut über einen Bildschirm einfach live mit.

Wie funktioniert’s?

  • Signale verstehen: Der Roboter zeigt euch mit Licht und Soundsignalen ganz klar, wohin er steuert, was er gerade tut und wie viel Platz er braucht.
  • Grenzen austesten: Was passiert, wenn ihr ihm den Weg versperrt? Erlebt direkt, wie der Roboter Schritt für Schritt ausweicht oder euch freundlich bittet, Platz zu machen.
  • Selbst ausprobieren: Bewegt euch in der virtuellen Welt auf den Roboter zu und testet sein Verhalten in Echtzeit.

Wer steckt dahinter?

Hinter der Station steht das Forschungsteam um Dr. Kathrin Pollmann, Selina Layer und Boyu Xian vom Fraunhofer IAO. Sie untersuchen, wie Roboter im öffentlichen Raum gestaltet sein müssen, damit wir Menschen ihnen im Alltag sicher, vertrauensvoll und mühelos begegnen können.

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