Exponat:
Pneumo. AI
Leihgeber: Kompetenzplattform KI.NRW und Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS
KI-basierte Diagnoseunterstützung von Lungenentzündungen
Wie kann künstliche Intelligenz die medizinische Diagnostik unterstützen? Der KI-Demonstrator „Pneumo.AI“ zeigt spielerisch, wie ärztliches Fachpersonal mithilfe von KI bei der Erkennung von Lungenentzündungen, der sogenannten Pneumonie, unterstützt werden kann. Besucher*innen können den Demonstrator direkt unter pneumoai.ki.nrwausprobieren und selbst anhand von Röntgenbildern entscheiden: Handelt es sich um eine Pneumonie oder ist die Lunge gesund?
Darüber hinaus bietet der Demonstrator Einblick in die Entscheidungsfindung des KI-Systems: Nutzer*innen können nachvollziehen, wie die Daten verarbeitet und verifiziert werden.
Wie funktioniert Pneumo.AI?
Das KI-System verarbeitet Röntgenbilder (Thorax-Scans) von Patient*innen mithilfe moderner Technologien wie Computer Vision und Deep Learning auf Basis von Convolutional Neural Networks (CNN). Diese Algorithmen sind speziell dafür ausgelegt, große Bilddatensätze effizient zu analysieren.
Zusätzlich wurden die Modelle durch die Integration von Vorkenntnissen und Expertenwissen optimiert. Dadurch arbeitet Pneumo.AI besonders dateneffizient.
Interaktives Erlebnis für Besucher*innen:
Spielrunden: Besucher können selbst Diagnosen anhand von Röntgenbildern stellen.
Vergleich mit Fachpersonal: Am Ende jeder Runde erfahren Teilnehmer*innen, wie ihre Ergebnisse im Vergleich zu radiologischem Fachpersonal abschneiden, das durch die KI unterstützt wird.
Künstliche Intelligenz in der Medizin
Die Pneumonie, eine akute Entzündung der unteren Atemwege, ist weltweit eine ernstzunehmende Erkrankung. Besonders in Entwicklungsländern bleibt sie eine der häufigsten Krankheits- und Todesursachen bei Kindern unter fünf Jahren.
KI-Systeme wie Pneumo.AI können Fachkräfte dabei unterstützen, Diagnosen schneller und präziser zu stellen. Dabei bleibt die Entscheidungsgewalt immer beim Menschen: KI-Tools dienen lediglich als Unterstützung und nicht als Ersatz.
Ein sensibler Umgang mit medizinischen Daten ist hierbei besonders wichtig – Datenschutz steht an oberster Stelle.